Genfer Automobilsalon

Unternehmensgruppe Karmann

Presse-Information


78. Internationaler Auto-Salon Genf
März 2008
- Messestand 2150 -



Inhalt

Unternehmensgruppe Karmann auf einen Blick

Karmann: Vielseitigkeit ist Stärke des Unternehmens
Innovationsmotor nicht nur für Cabriolets

Entwicklungen für BMW 1er Cabriolet
Dach öffnet sich selbst bis Tempo 50 km/h

Offene VW-Polo-Studie voller technischer Leckerbissen
Innenhimmel gegen schlechtes Wetter

Karmann kooperiert mit EcoCraft Automotive in Wunstorf
Erster Kleintransporter mit Hybrid-Antrieb in Serie

Tool-in-Tool® senkt Kosten spürbar
Wirklich wandlungsfähige Werkzeugsysteme

Restrukturierung zeigt Erfolg
Dachsysteme mit starkem Wachstum

Die aktuellen Modelle
Gesamtfahrzeuge

Die aktuellen Modelle
Dachsysteme

Übersicht über die Standorte
Karmann weltweit

41.666 Gesamtfahrzeuge – 164.890 Dachmodule
Produktionszahlen





Die Unternehmensgruppe Karmann auf einen Blick

Firmensitz/Zentrale:
Karmannstraße 1
49084 Osnabrück
Deutschland

Standorte:
Osnabrück, Bissendorf, Rheine, (Deutschland),
Chorzow, Zary (Polen),
Vendas Novas (Portugal),
Sunderland (UK),
Puebla (Mexiko),
Plymouth (USA),
São Bernardo do Campo (Brasilien)
Yokohama (Japan)

Vorsitzender des
Aufsichtsrates:
Dr. jur. Jobst Wellensiek

Geschäftsführung:
Peter Harbig (Sprecher)
Wolfgang Hönen
Wilhelm Dietrich Karmann

Umsatz 2006:
€ 1,9 Mrd.

Mitarbeiter:
7.004 (Stand: 31.12.2007)
Mitarbeiter im Ausland:
1.515 (Stand: 31.12.2007)




Karmann: Vielseitigkeit ist Stärke des Unternehmens

Innovationsmotor nicht nur für Cabriolets

· Offener BMW 1er mit schimmerndem Verdeck
· VW-Polo-Cabrio-Studie mit technischen Leckerbissen
· Betriebsmittelbau: Tool-in-Tool® macht Werkzeuge effizienter

Genf/Osnabrück, März 2008 – Karmann ist nicht nur der bekannte Karosseriebauer. Das macht der Osnabrücker Automobilzulieferer auf dem Genfer Autosalon deutlich. „Unsere derzeitige Lage hinsichtlich eines noch fehlenden Folgeauftrages für Gesamtfahrzeuge ist für uns – und besonders für die betroffenen Mitarbeiter – schwierig, doch sie stellt keinesfalls das Gesamtunternehmen in Frage“, unterstreicht Peter Harbig, Sprecher der Karmann-Geschäftsführung. Hohe Wachstumsraten bei der Fertigung von Dachmodulen sowie nachhaltige Erfolge bei der Fahr­zeugentwicklung und im Betriebsmittelbau kompensieren die Rückgänge im Fahrzeugbau zu einem großen Teil. Bereinigt man den Umsatz des Fahrzeugbaus um das fremdbestimmte Beschaffungsvolumen (zum Beispiel für Motoren und Ge­triebe), so stellt die Automobilfertigung nur rund ein Viertel des Karmann-Umsatzes dar.

Als „jüngstes Kind“ kann Karmann in Genf das BMW 1er Cabrio ausstellen. Das Osnabrücker Familienunternehmen produziert und liefert nicht nur das Dachsystem, es hat zuvor auch das Dach­modul entwickelt. Als Systemlieferant hatte Karmann die Verant­wortung für die Entwicklung und die Produktion der Heckklappe und der Verdeckklappe inklusive Antrieb. Noch umfangreicher im Vorfeld war der Auftrag für das BMW 1er Coupé. Hier waren die Karmann-Ingenieure als Teil des BMW Konzeptteams involviert in die Konzeptentwicklung und waren anschließend im Auftrag von BMW zuständig für die Gesamtfahrzeugentwicklung einschließlich virtueller Absicherung und Erprobung. Designbegleitende Maßnahmen inklusiv Erstellung von 1:1-Modellen standen ebenfalls im Lastenheft. Und auch hier hatte Karmann den Auftrag, selbst entwickelte Werkzeuge und Rohbaukomponenten dem BMW-Werk in Leipzig zuzusteuern.

Die gesamte Innovationskraft von Karmann repräsentiert die Studie eines VW Polo Cabriolets. Einzigartig ist auch sein Cabrio Overhead Protection System (COPS), mit dessen Hilfe sich erst­mals umklappbare Rücksitzlehnen – und damit eine erheblich er­weiterte Flexibilität – in einem Cabrio realisieren ließen. Angst vor Glas in einem Cabrioverdeck ist für Karmann ein Fremdwort – im Gegenteil, hier wird die eigene Kompetenz richtig ausgespielt. So gibt es ein Glasschiebedach, das zwar in das Softtop integriert ist, aber völlig unabhängig von ihm funktioniert. Die 30 Zentimeter hohe Heckscheibe gleitet auf Knopfdruck über das Stoffverdeck nach oben und ermöglicht eine bisher nicht bekannte großzügige Kofferraum-Öffnung. Elektroluminiszenz-Folien im Innenhimmel transportieren bei geschlossenem Verdeck ein beruhigendes Wohlfühllicht.

Neue Wege beschreitet Karmann mit der Produktion von Elektro­fahrzeugen. Vor wenigen Tagen ist die Produktion des EcoCarrier angelaufen, den das Unternehmen EcoCraft Automotive aus Wunstorf bei Hannover bis zur Serienreife entwickelt hat. Der zwei- und dreiachsige Transporter richtet sich besonders an inner­städtische Kurierdienste, Handwerksbetriebe und Kommunalver­waltungen. Beim Fahren entstehen keine Emissionen, und damit drohen auch keine Umwelt-Fahrverbote. Alternativ wird der EcoCarrier zusätzlich zum Batteriebetrieb als Hybridfahrzeug mit zusätzlichem Benzin- oder Dieselmotor angeboten.

Klassiker aus der Osnabrücker Ideenschmiede sind die Cabriolet-Varianten des Audi A4, des Mercedes CLK und des VW New Beetle, die ebenfalls auf dem Genfer Autosalon ausgestellt sind. Karmann ist mit Recht stolz auf diese „Dauerbrenner“.

Einen immer größeren Stellenwert bei Karmann hat die Entwick­lung und Produktion von Dachsystemen. 16 Varianten vom Klein­wagen bis ins Luxussegment werden derzeit konstruiert oder an den Standorten Osnabrück, Puebla (Mexiko), Plymouth (USA), Sunderland (UK), Zary (Polen) und Yokohama (Japan) gefertigt. Seine Kompetenz auf diesem Gebiet unterstreicht Karmann unter anderem mit dem 2for1-Konzept des Chrysler Sebring, bei dessen offener Variante der Kunde zwischen zwei Softtops und einem Retractable Hardtop wählen kann. Einen Weltrekord haben die Osnabrücker Cabrio-Spezialisten mit dem größten zweiteiligen Stahlklappdach inne. Es wird für das Pontiac-G6-Cabriolet produziert und überspannt komplett den riesigen Innenraum dieses amerikanischen Sportwagens.

Mehr Kosteneffizienz und kürzere Rüstzeiten bei Werkzeugen im Fahrzeugbau – auch darauf hat Karmann eine beeindruckende Antwort: Tool-in-Tool®. Mittels Werkzeug-Ergänzungen, verstell­baren Modulen im Werkzeug, der Zu- und Abschaltung von Komponenten im laufenden Produktionsprozess sowie flexiblen Laser-Schweißprozessen lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand deutlich mehr Produktvarianten herstellen als bisher. So sind allein für den VW Crafter/Mercedes Sprinter mehr als 70 Werkzeuge gegenüber herkömmlichen Konzepten ein­gespart worden.

Karmann ist nicht auf die Automobilindustrie fixiert. Das neue Tochterunternehmen Karmann Engineering Services mit 90 Mit­arbeitern hat sich als Konstruktions-Dienstleister bei der Produkt­entwicklung positioniert. Kunden aus der Luft- und Raumfahrt­industrie wie auch Landmaschinenhersteller sind hier zukünftige Projektpartner. Schon jetzt kann Peter Harbig zufrieden bilan­zieren: „Die Auslastung des Tochterunternehmens ist gut und steigt durch eine wachsende Kundenzahl“.

Karmann-Entwicklungen für BMW 1er Cabrio

Dach öffnet sich selbst bis Tempo 50 km/h

· Verdeckvariante mit eingewirkten Glanzfäden
· Nur 22 Sekunden bis zum offenen Fahren

Genf/Osnabrück, März 2008 – Anhalten, um ein Cabriodach bei einem herannahenden Schauer noch schnell zu schließen, das war einmal. Das von Karmann für BMW entwickelte Verdeck des 1er Cabrio kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h ge­öffnet werden, also nahezu überall im Stadtverkehr. Der elektro­hydraulische Vorgang muss dabei bis 40 km/h aktiviert werden. Die ganze Aktion dauert gerade mal 22 Sekunden – so schnell ist eigentlich kein Schauer. Das Verdeck wurde selbstverständlich hinsichtlich Akustik- und Klimakomfort optimiert.

Weltweit einzigartig ist die Verdeckversion im Farbton Anthrazit mit Silbereffekt. Feine Glanzfäden durchziehen das hochwertige Textil­gewebe. Dadurch schimmert das Cabriodach metallisch, und besonders bei Sonnenlicht ergeben sich reizvolle Reflektionen. Alternativ wurde das Verdeck in den Farben schwarz und beige entwickelt.






Offene VW-Polo-Studie voller technischer Leckerbissen

Leuchtender Innenhimmel gegen schlechtes Wetter

· Völlig neue Cabrio-Flexibilität
· Stoffverdeck mit Glasschiebebach
· Heckscheibe ist zweite Kofferraumöffnung

Genf/Osnabrück, März 2008 – Zum Thema Cabrio-Verdeck ist noch lange nicht alles gesagt. Das beweist Automobil­zulieferer Karmann mit seiner Studie auf Basis des VW Polo, die gleich eine ganze Reihe von Innovationen aufweist, von denen jede allein ein Glanzlicht gesetzt hätte.

Völlig neue Flexibilität schafft das Cabrio Overhead Protection System (COPS). Primär dient es der Sicherheit der Insassen bei einem Fahrzeug-Überschlag. Durch seine neuartige Konstruktion ermöglicht COPS, die starre Trennung zwischen Fond und Koffer­raum bei Cabrios aufzulösen. Damit haben die Karmann-Entwick­ler erstmals umklappbare Rücksitzlehnen in einem Cabriolet reali­siert, wodurch sich die Lademöglichkeiten bei geschlossenem Dach ganz erheblich erweitern lassen.

Kern des modularen Überrollschutzsystems ist ein U-förmiger Bügel, der eine großzügige Durchladeöffnung anbietet. Nebenbei spart dieses System auch noch Gewicht gegenüber konven­tionellen Lösungen. Am Überrollbügel sind die Kopfstützen montiert. Sie sind schwenkbar und stören dadurch nicht beim Umklappen der Sitzlehnen.

Das Softtop verzichtet ganz auf Verdeckkastendeckel und Gestängeklappen. Durch eine Z-Faltung übernimmt die Dach­spitze die Aufgaben des Verdeckdeckels. Bei der Verdeck-Konstruktion gelingt es Karmann, dieses auf einen möglichst großen Innenraum hin zu konzipieren.

Dies setzt sich beim Kofferraum fort, der mit einem weiteren technischen Leckerbissen aufwarten kann: Ein neuartiger Mechanismus hebt die Heckscheibe aus der Dichtung und schiebt sie über das Stoffverdeck 30 Zentimeter nach oben. Entsprechend größer wird dadurch die Laderaumöffnung – ein Effekt, der durch eine angenehm tiefe Ladekante verstärkt wird. Schließt der Fahrer den Kofferraum, gleitet die Scheibe in ihre ursprüngliche Position zurück und automatisch fährt ein Rollo aus. Es schützt das Gepäckabteil vor neugierigen Blicken und wird zur variablen Verdeckwanne. Die Heckscheibe lässt sich auch unabhängig von der Heckklappe durch leichtes Drücken auf den unteren Teil des VW-Logos öffnen. So können kleine Gegenstände schnell im Kofferraum platziert werden.

Selbst bei geschlossenem Cabriolet stellt sich bei den Insassen ein bisher nicht gekanntes Open-Air-Gefühl ein. Dafür sorgt zum einen das Glasschiebedach, das völlig losgelöst vom Verdeck funktioniert. Das gab es bislang bei Softtops noch nicht! Ebenfalls eine Innovation aus Osnabrück sind die Elektrolumineszenz-Folien am Innenhimmel. Die vier 80 mal 8,5 Zentimeter großen Tafeln verbreiten eine besondere Atmosphäre und sorgen gleichzeitig für die Innenbeleuchtung.

Gegenüber dem Original aus Wolfsburg ist die Karmann-Studie des VW Polo gewachsen. Die Ingenieure spendierten ihm ein 130 Millimeter längeres Heck, und auch die Breite nahm um 40 Millimeter zu. Das führt unter anderem dazu, dass selbst bei geöffnetem Verdeck noch 148 Liter Kofferraum-Volumen vorhanden sind. Bei geschlossenem Fahrzeug werden 304 Liter – und damit 34 Liter mehr als beim Basis-Modell – erreicht. Die Heckpassagiere bekommen das großzügige Raumgefühl bereits beim Einsteigen vermittelt. Zusätzlich zu der „easy entry“-Funktion, bei der die Frontsitze nach vorne geschoben werden, werden auch die Fondscheiben zum leichteren Ein- und Aussteigen automatisch heruntergefahren.

Neben diesen zahlreichen, technischen Leckerbissen haben natürlich auch die Karmann-Designer Hand angelegt, um den sportlichen Anspruch des VW Polo Cabriolets optisch zu unterstreichen. Am augenfälligsten ist dabei das doppelte Auspuffrohr, das mittig aus der Heckschürze ragt. Abgerundet wird das gelungene Bild durch 10/7.5 X-Michelangelo-Felgen von OZ Deutschland und Breitreifen der Dimension 215/40 R 17 aus der Serie Parada des japanischen Herstellers Yokohama. Beide Unternehmen waren aktiv an der Entwicklung des Konzept­fahrzeuges beteiligt.





Karmann kooperiert mit EcoCraft Automotive

Erster Kleintransporter mit Hybrid-Antrieb in Serie

· Zwei- und Dreiachser geplant
· 500 Fahrzeuge bereits in 2008
· Produktion am Standort Osnabrück

Genf/Osnabrück, März 2008 – Die Diskussion um den Klima­wandel lässt alternative Antriebsenergien stärker als bisher in den Vordergrund treten. Die Wilhelm Karmann GmbH und EcoCraft Automotive in Wunstorf bei Hannover haben sich zum Ziel gesetzt, als erstes Unternehmen weltweit einen Kleintransporter mit Elektroantrieb in Serie zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Mit dem Fahrzeug können Transporte und Lieferungen frei von Smog- oder Feinstaub-Fahrverboten abgewickelt werden. Bereits für dieses Jahr ist eine Produktion von 500 Fahrzeugen am Standort Osnabrück geplant.

Der Kleintransporter namens EcoCarrier wurde von EcoCraft Automotive zur Serienreife entwickelt. Das Konzept sieht sowohl einen zweiachsigen Transporter mit reinem Elektroantrieb als auch einen Dreiachser mit Hybridantrieb vor. Bei dem „kleinen“ EcoCarrier kommt die Energie zunächst aus mobilen Speichern, zum Beispiel den marktüblichen, global verfügbaren Batterien. Zukünftig werden Brennstoffzellen – mit Wasserstoff und/oder als direkte Methanol Brennstoffzelle – für Vortrieb sorgen. Bei dem „großen“ EcoCarrier schafft ein Benzin- oder Dieselmotor auf der dritten Achse die Voraussetzungen für den Hybridantrieb. Gleich­zeitig wird die Reichweite enorm vergrößert.

Zielgruppe für den EcoCarrier sind Handwerksbetriebe, Gastro­nomie, Gesundheitswesen, Verwaltungen, Flughäfen, Brief- und Kurierdienste. Der Verkaufspreis liegt zwischen 19.000 und 30.000 Euro je nach Ausstattung. Er wird von EcoCraft über Generalimporteure, aktuell 16 Händler sowie ab Wunstorf direkt vertrieben.

Bei Karmann in Osnabrück werden die Basisfahrzeuge der Standardversionen mit zwei und drei Achsen gebaut. EcoCraft Automotive fertigt die Aufbauten und Hybrid-Aggregate und pro­duziert Sondermodelle zum Beispiel für Werksverkehre und Flug­häfen. Diese Arbeitsteilung wurde vereinbart, da EcoCraft alleine maximal 300 Fahrzeuge pro Jahr hätte herstellen können.

Basis für das Projekt EcoCarrier sind Großserien-Komponenten namhafter Hersteller, die an einen speziellen Aluprofilrahmen angebaut werden. Karmann hat die Chancen für die EcoCraft- Fahrzeuge am Markt eingehend geprüft, bevor man sich zu einer Kooperation entschied. Sowohl das Konzept als auch das Ferti­gungsverfahren sind in höchstem Maße zukunftsträchtig, so das Urteil. Einzig das Design soll noch überarbeitet werden.

Der zweiachsige EcoCarrier E2 ist für 350 kg Nutzlast ausgelegt, eine Auflastung auf 500 kg ist möglich. Die Ladefläche wurde so dimensioniert, dass hier zwei Europaletten Platz finden. Der Drei­achser kann vier Europaletten laden und hat eine Nutzlast von 700 kg. Hier ist eine Auflastung auf bis zu 1000 kg machbar. In beiden Fahrzeugen arbeitet ein Asynchron-Elektromotor mit einer Leistung von 21 KW (28 PS). Seine Energie bezieht er bei einer Spannung von 80 Volt aus 120 AH Bleisäure-Batterien oder alter­nativ aus 200 AH Lithium-Ionen-Batterien. Für besonderen Komfort sorgt eine Luftfederung an der Hinterachse.



Tool-in-Tool® senkt Kosten spürbar

Wirklich wandlungsfähige Werkzeugsysteme

· Fertigung unterschiedlichster Karosserievarianten
· 70 Werkzeuge beim Crafter/Sprinter eingespart
· Methode für Karmann geschützt und patentiert

Genf/Osnabrück, März 2008 – Werkzeuge für den Fahrzeug­bau sind ein entscheidender Kostenfaktor. Um die Kosten zu begrenzen, hat Karmann das System Tool-in-Tool® entwickelt und die Methode natürlich auch gleich schützen lassen. Die Erfolge sind beachtlich. So konnten beim Werkzeugprojekt VW Crafter/Mercedes Benz Sprinter zum Beispiel trotz der großen Vielfalt an Modellvarianten mehr als 70 Werkzeuge gegenüber konventionellen Konzepten eingespart werden.

„Tool-in-Tool®-Werkzeugsysteme ermöglichen messbare Einspa­rungen und stellen somit einen wichtigen Baustein für unsere Innovationsinitiative im Werkzeugbau dar“, erläutert der Leiter des Betriebsmittelbaus, Dr. Thomas Meichsner. Gleichzeitig sicherten diese Konzepte auch die Wettbewerbsfähigkeit der Karmann-Presswerke.

Gleich vier Haupt-Varianten hat Karmann entwickelt, um den ver­schiedensten Anforderungen gerecht zu werden. Da sind zunächst Ergänzungen zu bestehenden Werkzeugen. So lässt sich zum Beispiel das Werkzeug für einen Coupé-Kotflügel dahingehend erweitern, dass ein Roadster-Hinterteil gepresst werden kann. Beim so genannten Patchwork-Ansatz werden Teilbereiche aus einem fertigen Karosserieteil herausgetrennt und durch das Ein­schweißen neuer Teilsegmente ersetzt. Der Vorteil: Kritische Fahrzeugteile bleiben ohne Nacharbeit erhalten. Die größte Be­deutung kommt bei Tool-in-Tool® der Bauteilvereinfachung in Ver­bindung mit der Remote-Schweißtechnik zu. Bei dieser Laser-ge­stützten Alternative zum Punktschweißen können in sehr kurzer Zeit unterschiedliche Bauteile miteinander verbunden werden. Durch das direkte Einbringen von Bolzen und Muttern in das Werkzeug kann bei einer anderen Fertigungsform auf das nach­trägliche Anschweißen dieser Befestigungselemente verzichtet werden.

Der dritte Weg ist der Einsatz von modularen Werkzeugkon­zepten. Um eine Bauteilvariante zu produzieren, werden hierbei Teile des Werkzeuges durch Module ersetzt. Da dies sowohl bei einzelnen Bauteilen als auch bei ganzen Bauteilgruppen realisiert werden kann, werden selbst größere Variantenunterschiede mit einem Werkzeugsystem möglich gemacht.

„Wandlungsfähige Werkzeuge“ sind die vierte Variante im Karmann Tool-in-Tool®-Baukasten. Selbst im laufenden Prozess lassen sich hierbei zum Beispiel Schnittmesser oder Sonder­funktionen im Werkzeug zu- oder abschalten. So kann zum Beispiel ein Fahrzeugdach mit oder ohne Schiebedachausschnitt gepresst werden. Lange Rüstzeiten oder Werkzeugwechsel entfallen damit, was sich positiv auf die Kosteneffizienz auswirkt.





Restrukturierung zeigt Erfolg

Dachsysteme mit starkem Wachstum

· Vier neue Kunden für Cabrio-Dächer
· Fahrzeugbau: Anschlussaufträge fehlen noch
· Volle Auftragsbücher beim Betriebsmittelbau

Genf/Osnabrück, März 2008 – Die Restrukturierung der ver­gangenen Jahre bei Karmann zeigt Wirkung. Obwohl beim Fahrzeugbau noch Anschlussaufträge für die 2008/2009 aus­laufenden Modelle fehlen, kompensieren die anderen Unter­nehmensteile teilweise die dort entstehenden Umsatzrück­gänge.

Dies zeigt sich besonders deutlich beim Bau von Dachsystemen. Hier konnten mit Aufträgen für das Chrysler Sebring Cabrio, das Ford Mustang Cabrio, das BMW 1er Cabrio sowie für einen britischen Hersteller gleich vier neue Kunden gewonnen werden. So stieg die Produktion bei Dachmodulen auf fast 170.000 Ein­heiten – ein Zuwachs von rund 13.500. Für 2008 sind im neuen Werk im polnischen Zary die Anläufe für zwei Dachsysteme geplant. Mittelfristig werden die enormen Zuwächse bei den Dachmodulen – für die ein Umsatz-Volumen von 400 Mio. Euro angepeilt ist – die geringeren Umsätze im Fahrzeugbau teilweise ausgleichen.

Karmann hat im Zuge seiner Globalisierungsstrategie in 2006 eine Repräsentanz im japanischen Yokohama eröffnet. Bereits in die­sem Jahr wird für einen japanischen Kunden dort das erste Dach­system produziert.

Karmanns Stärke bleibt die Flexibilität, und die wird weiter ausge­baut sowie um neue Geschäftsfelder ergänzt. Vom Prototypenbau – der aus der Technischen Entwicklung resultiert – über Klein- und Spezialserien bis hin großen Stückzahlen ist alles machbar. Mit steigenden Produktionszahlen wächst dabei der Anteil der Auto­matisierung. Karmann greift neben einer ausgefeilten Ent­wicklungs- und Produktionstechnik auf eine gewachsene Lieferanten- und Administrationsstruktur zurück. Beispiel ist die jetzt angelaufene Fertigung des Elektro-Transporters EcoCarrier, dessen Planzahl in 2008 zunächst bei 500 Fahrzeugen liegt. In den Folgejahren oder auch bei deutlich erhöhter Nachfrage kann die Stückzahl sehr schnell nach oben angepasst werden.

Nahezu ausgelastet sind der Betriebsmittelbau und die Tech­nische Entwicklung. Beide Unternehmenssparten unterstreichen nachhaltig die Qualität und Innovationskraft der Unternehmens­gruppe, was von den Kunden entsprechend honoriert wird. „Wir sind der Automobilzulieferer, der den Kunden eine einzigartige Leistungstiefe bietet“, stellt Peter Harbig, Sprecher der Karmann-Geschäftsführung, zurecht selbstbewusst fest.

Die Karmann-Unternehmensgruppe, betont Harbig, sei nach voll­zogener Restrukturierung jetzt wieder auf dem richtigen Weg. Bereinigt um Sondereinflüsse wird sich der Gruppenumsatz für das Geschäftsjahr 2007 um rund zehn Prozent abflachen. Die Umsatzzahlen spiegeln jedoch nicht die tatsächliche Unternehmensentwicklung wider, da es im Fahrzeugbau viele Umsatz erhöhende Durchlaufposten wie Motoren und Getriebe gibt, bei denen die reale Wertschöpfung sehr gering ist.

Die aktuellen Modelle – Gesamtfahrzeuge:
Audi A4 Cabriolet:
Schon 160.000 rollten in Rheine vom Band

Die Freude am offenen Fahren ist ungebrochen: Das sportliche Audi A4 Cabriolet ist vom Produktionsstart 2002 bis jetzt in ziemlich exakt 160.000 Exemplaren vom Band gerollt. Als 2005 das Facelift vorgestellt wurde, übertraf die Nachfrage sogar die Erwartungen der Ingolstädter Chefetage. Karmann-typisch – und damit ein technischer Höhepunkt – ist das Akustikverdeck. Lärm- und Wärmedämmung sind hier so optimiert, dass es den Vergleich mit festen Dächern nicht scheuen muss. Der offene Viersitzer mit optionalem Allradantrieb überzeugt aber auch mit erstklassigen Fahreigenschaften und einem klaren Design die Kunden. Täglich verlassen 67 Fahrzeuge in höchster Qualität die Werkshallen im westfälischen Rheine.
Der agile offene Bestseller überzeugt mit einer ansprechenden Kombination aus Sportlichkeit und Komfort. Elektrohydraulisch kann das gefütterte Stoffverdeck mit beheizbarer Heckscheibe mittels Knopfdruck in kürzester Zeit im Kofferraum sauber verpackt werden – und trotzdem bleiben fürs Gepäck immer noch 246 Liter Volumen. Fährt man geschlossen, erhöht sich der Platz hinter den Fondsitzen sogar auf 315 Liter. Damit ist volle Alltagstauglichkeit gewährleistet.


Mercedes CLK Cabriolet:
Sicherheit, Fahrspaß und Eleganz

In nur 20 Sekunden öffnet sich das Softtop vollautomatisch und gleitet praktisch geräuschlos hinter die Rücksitze – damit gehört das Verdeck des Mercedes CLK fraglos zu den Highlights des Cabriolets mit dem Stern. Ein hydraulischer Antrieb sorgt dafür, dass auch beim Schließen keinerlei manuelle Unterstützung nötig ist. Er verriegelt das Dach sicher am oberen Rahmen der Front­scheibe. Sowohl bei der Konzeption als auch bei der Umsetzung gab es eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren von Mercedes-Benz und Karmann.
Selbst mit einem Achtzylinder kann dieses Cabrio bestückt werden. Nicht nur mit dieser Motorisierung entsteht jede Menge Fahrspaß, auch die elegante Karosserie mit einem cW-Wert von 0,30 und einem Kofferraum-Volumen von gigantischen 390 Litern tragen zu einem rundum guten Eindruck bei. Die Frontscheibe reicht bis auf die Karosserie-Oberkante und gewährleistet stets vollen Durchblick des Fahrers. Optimal ist auch die Wärme- und Geräuschisolierung durch das dreilagige Verdeck.
Maßstäbe setzt die Torsionssteifigkeit der Karosserie. Und für die Sicherheit der Insassen sorgt ein sensorgesteuerter, auto­ma­tischer Überrollschutz. Das Sicherheitspaket wird abgerundet durch zahlreiche Airbags sowie Gurtstraffer und Kraftbegrenzer auf allen Sitzplätzen.
Im Karmann-Werk Osnabrück werden täglich 73 CLK-Cabriolets montiert.





Die aktuellen Modelle – Dachmodule ohne Fahrzeugbau:

Nissan Micra C+C:
Glaspanoramadach setzt Akzente

Mit seinem Glaspanoramadach setzt der Nissan Micra C+C Akzente in der Sparte der Kleinwagen-Cabrios. Die Insassen er­leben so auch an trüben Tagen das gewisse Open-Air-Feeling. Gerade mal 22 Sekunden dauert das elektrohydraulische Öffnen des Klappdaches, wodurch der für diese Fahrzeugklasse erstaun­liche Gepäckraum von 255 Litern auf 457 Liter Stauraum vergrö­ßert wird. Das von Karmann entwickelte Dachsystem punktet mit einer sehr guten Geräuschisolierung des 2+2sitzigen Cabriolets, das mit seinen Benzinmotoren mit 88 bzw. 110 PS als Spaßmobil mit hoher Alltagstauglichkeit antritt. Mehr als 26.000 Dachsysteme sind seit dem Serienanlauf Ende 2005 im englischen Sunderland produziert worden.


Chrysler Sebring Cabriolet:
Hard- oder Softtop, Stoff oder Vinyl

Der Chrysler Sebring ist das erste Cabrio, das mit drei verschie­denen Dachvarianten angeboten wird. Der Kunde kann zwischen zwei Softtops aus Vinyl oder Stoff und einem in Wagenfarbe lackierten Retractable Hardtop wählen. Dieses verschwindet auf Knopfdruck „gefaltet“ in den Kofferraum. Mit 4,92 Metern Länge gehört dieses Cabriolet zu den ganz großen. Dies macht sich besonders bei der Beinfreiheit im Fond bemerkbar. Dennoch gelang den Designern eine elegante Silhouette.
An Bord finden sich einige technische Leckerbissen – zum Beispiel die Fernbedienung für das Verdeck oder das Multi-Media-Center mit einer 20 Gigabyte Festplatte für Navigation, Fotos und Musik. Das neue Chrysler Sebring Cabriolet ist auf dem besten Weg, an die Erfolge seines Vorgängers anzuknüpfen, der über Jahre das meistverkaufte Cabrio in Nordamerika war. Bereits im ersten Produktionsjahr lieferte Karmann fast 29.000 Einheiten, wodurch sich das Sebring-Dachmodul gleich auf Platz eins unter allen zehn Karmann-Dächern geschoben hat.


Pontiac G6-Cabrio:
Zweiteiliges Stahlklappdach hält Weltrekord

Im neuen Karmann-Werk in Plymouth (Michigan) wird das Dach für das Pontiac G6-Cabrio produziert. Die Dachkonstruktion wurde von der Wilhelm Karmann GmbH entwickelt und hält seitdem einen Weltrekord: Es ist das größte zweiteilige Retractable Hard­top und überspannt komplett die vier vollwertigen Sitzplätze des amerikanischen Sportwagens, der selbst mit einem Radstand von 2.852 Millimetern die Spitze in seinem Fahrzeug-Segment dar­stellt. In weniger als 30 Sekunden ist das gigantische Stahlklapp­dach im Kofferraum verpackt. Gegenüber der Limousine wurden praktisch alle Karosserieteile ab der A-Säule auf die besonderen Anforderungen eines offenen Fahrzeugs angepasst. Dadurch erreichten die Entwickler eine verstärkte Karosserie, die sich in der Steifigkeit und Crashsicherheit auf einem Niveau mit der Limou­sine befindet. Schon im Debütjahr 2006 rollte der G6 knapp 20.000 Mal mit dem Retractable Hardtop von Karmann vom Band; 2007 kamen mehr als 10.000 Stahlklappdächer dazu.


Renault Mégane CC:
Open-Air-Gefühl bei geschlossenem Dach

Selbst bei geschlossenem Verdeck müssen Cabrio-Fahrer und Fahrerinnen nicht auf ihr Open-Air-Gefühl verzichten – wenn sie mit dem Renault Mégane CC ein gläsernes Retractable Hardtop haben, das der französische Automobilhersteller zusammen mit der Wilhelm Karmann GmbH als absolute Neuheit entwickelte. Elektrisch klappbar verschwindet das wetterfeste Dach auf Knopf­druck im Heck des Mégane. Vier Millimeter dickes Infrarot-Filter­glas ist die Basis der beiden Hardtop-Module, wodurch ein hervor­ragender Geräusch- und Klimakomfort erreicht wird. In nur 22 Sekunden wird aus dem sportlichen Coupé durch einen elektro-hydraulischen Mechanismus vollautomatisch ein Cabriolet. 2007 produzierte Karmann in Rheine fast 28.000 Dachmodule für die Renault-Fertigungslinie in Douai (Frankreich).


Volkswagen New Beetle Cabriolet:
Traditionsbewusst und hochmodern

Die Tradition des legendären Käfer Cabrios – das bekanntlich bei Karmann in Osnabrück das Licht der Welt erblickte – setzt Volks­wagen seit 2003 mit dem New Beetle Cabriolet fort. Und schon hat der New Beetle in den USA bereits Kultstatus, sowohl als Coupé als auch als Cabrio. Bewusst wurde mit dem Stoffverdeck auf dem Heck und einer Blumenvase an der Armaturentafel an den be­rühmten Vorgänger erinnert.
Auch wenn sich das New Beetle Cabrio optisch an das tradi­tionelle Verdeck anlehnt, verkörpert das Softtop doch ein High-Tech-Produkt der Spezialisten von Karmann. Richtungweisende Falt- und Kinematiklösungen bei gleichzeitig perfekter Witterungs­beständigkeit sind die Merkmale des Stoffverdecks. Das Verdeck muss zwar – wie bei seinem Vorbild – manuell entriegelt werden, doch dann öffnet es ein elektro-hydraulisches System in nur 13 Sekunden. 27.000 Dächer baute Karmann 2007 für das Retro-Cabrio.


Ford Mustang Cabriolet:
Erstmals beheizbares Echtglas-Heckfenster

In Amerika heißt er seit jeher „Pony Car“ – eine brave Umschrei­bung für den Ford Mustang, der im Extremfall mit einem 5,4-Liter-V8-Motor unterwegs ist. Brav und gewohnt perfekt ist das Dach­modul von Karmann, das bereits im ersten Jahr knapp 15.000 Mal an Ford geliefert wurde. Gegenüber dem „alten“ Mustang Cabrio weist es eine Reihe von Neuerungen auf. So ist das Heckfenster erstmals aus beheizbarem Echtglas gefertigt. Das Verdeck ist in drei Schichten aufgebaut, wodurch der Geräuschpegel bei ge­schlossener Fahrt stark zurückgeht. Für ein „aufgeräumtes Erscheinungsbild“ sorgt eine Technik, die das Verdeck elektrisch in Z-Form aufklappt. Dadurch wird ein Manko des Vorgängers be­seitigt, bei dem das Verdeck-Gestänge bei geöffnetem Verdeck freilag. Jetzt wird es von der Verdeck-Außenhaut abgedeckt. Optional ist für das Cabrio trotzdem eine Persenning erhältlich. Das Mustang-Cabrio-Dach ist aus Vinyl oder gegen Aufpreis aus Stoff erhältlich.


BMW 1er Cabrio:
Münchner erstmals offen in der Kompaktklasse

Mit dem BMW 1er Cabrio treten die Münchner erstmals offen in der Kompaktklasse an und unterstreichen damit die ihnen eigene Komponente des sportlichen Fahrens. Das geht sogar soweit, dass Karmann für BMW ein Softtop konstruiert hat und auch baut, das sich selbst bis 50 km/h noch öffnen oder schließen lässt. Für ein Aha-Erlebnis der besonderen Art sorgen eingewebte Glanz­fäden in dem hochwertigen Textilverdeck, die das Dach in der Sonne schimmern lassen.


Britischer Premium de Luxe OEM:
Verdeck lässt sich bis 30 km/h öffnen

Auch eine britische Edelmarke vertraut auf die Ingenieurkunst und hochwertige Produktion von Karmann. Ein Fahrzeug mit groß­volumigem Motor und der entsprechenden Leistung stellt auch an das Stoff-Verdeck allerhöchste Anforderungen. Das es vollauto­matisch mittels Elektrohydraulik ein- und ausgefahren werden kann, versteht sich von selbst. 25 Sekunden dauert der Vorgang, der selbst bei 30 km/h noch sicher funktioniert – wenn der Fahrer den Gasfuß zügeln kann. Einzelstücke? Keineswegs: 4.800 Dachmodule hat Karmann im Jahr 2007 für den Kunden produziert.






Karmann weltweit Stand 31. Dezember 2007

Wilhelm Karmann GmbH, Osnabrück, Deutschland
Fahrzeugbau, Entwicklung, Betriebsmittel, Dachsysteme
3.900 Mitarbeiter

Karmann-Rheine GmbH & Co. KG, Rheine, Deutschland
Fahrzeugbau
1.000 Mitarbeiter

Karmann Engineering Services GmbH, Bissendorf, Deutschland
Entwicklung
90 Mitarbeiter

Automotive Global Service GmbH, Osnabrück, Deutschland
Logistik
30 Mitarbeiter

ATP Automotive Testing Papenburg GmbH, Deutschland
Automobilprüfgelände
150 Mitarbeiter

Karmann-Ghia do Brasil Ltda., São Bernardo do Campo, Brasilien
Betriebsmittelbau, Presswerk, Fahrzeugbau
500 Mitarbeiter

Karmann-Ghia de Portugal Lda., Vendas Novas, Portugal
Textilfertigung
250 Mitarbeiter

Karmann U.S.A., Inc., Plymouth, Michigan, USA
Technische Entwicklung, Dachsysteme
290 Mitarbeiter

Karmann-Ghia de México Sde., Puebla, Mexiko
Produktion Dachsysteme
180 Mitarbeiter

Karmann-Ghia Zary SP. z o.o., Polen
Produktion Dachsysteme
230 Mitarbeiter

Karmann Chorzów, Polen
Produktionssysteme
50 Mitarbeiter

Karmann Sunderland, UK
Produktion Dachsysteme
30 Mitarbeiter

Wilhelm Karmann Japan, Yokohama, Japan
Technische Entwicklung, Dachsysteme
20 Mitarbeiter





Produktionszahlen

Gesamtfahrzeuge 2007 (2006)
Audi A4 Cabriolet 24.341 (28.301)
Mercedes-Benz CLK Cabriolet 13.004 (15.014)
Chrysler Crossfire 1.808 (1.547)
Chrysler Crossfire Roadster 2.513 (3.258)
Gesamt: 41.666 (48.120)

Dachmodule 2007 (2006)
Renault Mégane II CC 27.639 (32.402)
VW New Beetle Cabriolet 27.050 (30.009)
Nissan Micra C+C 5.439 (16.661)
Pontiac G6 Cabriolet 10.337 (19.756)
Mercedes-Benz CLK Cabriolet 6.210 (5.929)
Chrysler Sebring Cabrio 28.841 (-)
Ford Mustang Cabrio 14.718 (-)
Britischer OEM für Premium de Luxe 4.798 (-)
Gesamt: 125.032 (104.757)
Dachmodule Gesamtfahrzeuge 39.858 (46.573)
Gesamt Dachmodule: 164.890 (151.330)

Rohbaumodule 2007 (2006)
Mercedes-Benz SLK 30.974 (42.649)
Mercedes-Benz CLK Cabriolet 6.249 (5.918)
Gesamt: 37.223 (48.567)

 
     Fenster schliessen   
     Drucken